Neues aus unserem Nachbarland- Holland

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Mai 8, 2008
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Wie auch bei uns wird die holländische Regierung kritisiert, weil diese Poker seit 1998 als Glücksspiel definiert und daher nur in den Holland Casinos gespielt werden darf. In Holland macht das der holländische Mathematik-Professor Ben van der Genugten und seine Berechnungen über Poker wurden in seiner Pensionierungsrede veröffentlicht und belegen mathematisch den hohen Anteil an Geschick beim Poker.
Van der Genugten (Wahrscheinlichkeits- und Statistik Professor der Universität Tilburg) arbeitete zusammen mit Peter Borm (Mathematik- und Spieltheorieprofessor) um verschiedene Spiele zu untersuchen, sie benutzten einen einfache Formel um eine Geschicklichkeitsrate nachzuweisen.

Die Formel die beide angewandt haben, war folgende:

Geschick = Lerneffekt / (Lerneffekt + Chanceeffekt) Sweeney Todd buy

Der Lerneffekt wurde definiert als die Differenz zwischen einem optimalen Spieler und einem Anfänger. Eine „Geschicklichkeitsrate” von Null, hat ein Spiel, dass nur vom Glück abhängt und je mehr Geschick für ein Spiel notwendig ist, desto höher wird die Zahl. Da viele Casino-Spiele kein oder wenig (Blackjack) Geschick benötigen, haben van der Genugten und Borm für Poker eine „Geschicklichkeitsrate” von 0.4 berechnet. D.h. Poker überschreitet sogar Simulationssport, der einen Wert von 0.3 hat. Die Rate von 0.4 ist ziemlich hoch, gleich wie z.B. Schach, was dafür sprechen würde, die Gesetzgebung für Poker in Holland zu überprüfen.

Ob man das auch der deutschen Regierung vorlegen kann? Oder hier sich auch Proffesoren für den PokerSport einsetzen? Dies ist wohl einfach nur ab zuwarten…

Kategorie: News, geschrieben von John Poker

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