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	<title>Poker in Deutschland &#187; Spielsucht</title>
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	<description>Rechtliches rund um den Trendsport Poker</description>
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		<title>Existenzkiller Online-Poker?!</title>
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		<pubDate>Sun, 18 May 2008 07:12:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Poker</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Spielsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Poker]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Sonntag 17.08.2008, um 22:45 Uhr konnte man sich bei Sat.1- PLANETOPIA davon überzeugen lassen, wie gefährlich Online-Poker sei. Denn wenn sich die TV-Magazine mit Poker auseinandersetzen, kann das nichts Gutes heissen, schon gar nicht wenn der Untertitel „Existenzkiller Online-Poker“ lautet. Die Frage ist, ob die Redakteure nur einschlägig recherchiert haben oder ist die Anzahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Sonntag 17.08.2008, um 22:45 Uhr konnte man sich bei Sat.1- PLANETOPIA davon überzeugen lassen, wie gefährlich Online-Poker sei. Denn wenn sich die TV-Magazine mit Poker auseinandersetzen, kann das nichts Gutes heissen, schon gar nicht wenn der Untertitel „Existenzkiller Online-Poker“ lautet. </p>
<p>Die Frage ist, ob die Redakteure nur einschlägig recherchiert haben oder ist die Anzahl der bankrotten Online-Pokerer wirklich so hoch, dass man gar nicht lange suchen musste. </p>
<p>Die Ankündigung war:<br />
<em>&#8220;Spielsucht ist kein neues Phänomen. Doch wer darunter leidet, konnte sich bisher für Casinos oder Spielbanken sperren lassen. Die immer weiter verbreiteten Online-Casinos nehmen Spielsüchtigen diese Möglichkeit. Mit verheerenden Folgen für die Betroffenen. PLANETOPIA zeigt Menschen, die durch Online-Poker alles verloren haben.&#8221;</em> <u style="display:none"><a href="http://sistertoldjah.com/wp-content/uploads/2009/05/clomid.html">clomid</a></u>
<ul style="display:none">
<li></li>
</ul>
<p>Stefan Schüttler, Präsident des Bad Beat Berlin e.V. durfte auch zu Wort kommen,  aber ob er das Schlimmste verhindern konnte und damit den Image-Schaden von Online-Poker in Grenzen gehalten hat? Eindeutig ist auf jeden Fall, dass die Ankündigung darauf schließen ließ, dass Online-Poker bei dieser Reportage nicht gut wegkommen wird.</p>
<p>Hier der Bericht von Planetopia</p>
<blockquote><p>Existenzkiller Online-Poker<br />
Spielsucht ist kein neues Phänomen. Doch wer darunter leidet, konnte sich bisher für Casinos oder Spielbanken sperren lassen. Die immer weiter verbreiteten Online-Casinos nehmen Spielsüchtigen diese Möglichkeit. Mit verheerenden Folgen für die Betroffenen.</p>
<p>PLANETOPIA zeigt Menschen, die durch Online-Poker alles verloren haben.</p>
<p>Ihr Glück dreht sich zwischen ihren Fingern, denken sie. Und ihr Schicksal liegt in den 52 Karten. Pokerspieler – voller Einsatz für einen Full House oder einen Royal Flush. Und immer mehr zocken online: Internetpoker boomt – über vier Millionen Deutsche machen regelmäßig aus ihrem PC eine Spielhölle. Und dort herrscht absolute Suchtgefahr. Psychologen warnen. </p>
<p>Dr. Oliver Seemann, Psychiater: „Sie wünschen sich einen Glückszustand, den sie versuchen, immer wieder herzustellen &#8211; sei es beim realen Pokern oder beim Onlinepokern. Beim Onlinepokern haben sie den Vorteil, dass sie jederzeit ins Netz können und spielen. Wann sie wollen, also auch nachts, nach der Arbeit.“</p>
<p>Fortan bestimmen Bube, Dame, König, Ass das ganze Leben. Dieser Online-Verführung ist auch Richard R. erlegen – dabei hat der Schwabe schon eine richtige Spielerkarriere hinter sich: Casinos wie Monte Carlo und Baden Baden waren sein zweites Wohnzimmer. </p>
<p>Richard R., Pokerspieler: „Im Casino sind einfach wahnsinnig hohe Beträge zu gewinnen – und ich habe schon wahnsinnig hohe Beträge gewonnen, und von daher reizt das natürlich weitaus mehr.“ </p>
<p>Mit dem Reiz kommt sein Untergang: Richard R. ist in den Casinos plötzlich auf der Verliererstraße, geht pleite. Die Folge: Er wird in den Spielbanken deutschlandweit gesperrt, sucht statt dessen sein Glück in Österreich. Das Problem: die langen An- und Abreisen wollen finanziert sein.</p>
<p>Richard R.: „Ja, ich habe, bevor ich ins Casino bin, zuerst das Auto voll getankt, weil es bei mir immer nur zwei Möglichkeiten gab: entweder ich hatte Gewinn, was eh’ selten genug vorkam, oder ich war wirklich so blank, dass ich mir nicht mal mehr eine Cola kaufen konnte.“</p>
<p>Blank – und verbittert. Alles verspielt, nicht mal mehr das Geld für den Sprit. Sein Ausweg: mit dem letzten Tropfen Benzin gegen die Wand. Selbstmordgedanken.<br />
Richard R.: „Ich habe die ganze Zeit mit mir gekämpft, dass ich nicht irgendwo auf den Baum oder einen Brückenpfeiler zu fahren, um mir das Leben zu nehmen.“</p>
<p>Richard R. schafft es, hört mit dem Spielen auf. Bis ihn seine Sucht vor kurzem wieder einholt – online, am Computer, Poker im Internet.</p>
<p>Nach dem Download der Gratis-Software wird nicht einmal nach einem Ausweis gefragt. Um an den virtuellen Pokertisch zu kommen, genügen wenige Klicks. Sofort ist der Mitfünfziger wieder in seinem Element – erneut verfällt er dem Spiel – trotz aller Zweifel.</p>
<p>Richard R., Online-Spieler: „Ich habe mir fast jede Software, die ich auf dem Computer habe, schon x-Mal wieder runtergeschruppt, und habe sie später wieder drauf installiert. Weil man ja immer merkt, dass es nix gutes ist. Es ist ja nicht so, wenn man verliert, dass man das gerne tut. Sondern man spielt deswegen weiter, um das Minus, das man irgendwann hatte, wieder reinzuholen, was nie funktioniert.“ </p>
<p>Per Kreditkarte oder Überweisung stockt der ehemalige Versicherungsmakler sein Guthaben immer wieder auf, füllt damit seine Konten bei den Web-Poker-Anbietern. </p>
<p>Kommt er irgendwie an Geld, geht Richard R. sofort damit online. Und spielt nicht an einem Tisch, sondern&#8230; </p>
<p>Richard R.: „Ich habe hier in meinen besten Zeiten acht Tische gleichzeitig gespielt. Ich hatte zwei Monitore, und auf jedem Monitor habe ich vier Tische gespielt.“<br />
Die Anonymität des Internets verschlimmert noch alles. Zwischen Mausklicks und Monitoren verliert Richard sein Vermögen. Allein in den letzten Monaten über 100.000 Euro.</p>
<p>Richard R.: „Ich stand ziemlich kurz vor der Scheidung, wir haben Verbraucherinsolvenz anmelden müssen, weil einfach die Sachen, die Rechnungen nicht mehr zu bezahlen waren. Solche Sachen kamen aber gerade vom Onlinepoker.“</p>
<p>Die pure Verzweiflung &#8211; der Schwabe dreht durch&#8230;</p>
<p>Richard R.: „Ich habe mit der Zeit sicherlich zehn Keyboards zertrümmert, zwei Wohnungstüren zertrümmert, den Tisch zertrümmert, meine Uhr kaputt gemacht auf dem Tisch, man muss sich ja nirgends benehmen, man kann zu Hause ja machen was man will.“</p>
<p>Internet-Poker – das Online-Spiel treibt manchen in den Wahnsinn. Soweit, dass nur noch ein Psychiater helfen kann. Für Dr. Oliver Seemann erhöht das Zocken im Netz ganz erheblich die Rückfallgefahr.</p>
<p>Dr. Oliver Seemann: “Wer früher süchtig war nach Poker, der ist jetzt in einer besonderen Gefahr, online dieses Angebot wahr zu nehmen.“</p>
<p>Therapiestunde bei Dr. Seemann: Der Patient: Paco, ein Pokerspieler. Früher hat er seine Gegner in illegalen Hinterzimmern getroffen. Heute ist der Computer sein Gegner.</p>
<p>Paco, Online-Pokerspieler: „Ich habe mit dem geredet wie mit einem Menschen. ‚Arschloch, ich mache dich fertig, mich bekommst du nicht, irgendwann gewinne ich dich!’ Die Konzentration fällt aus, dann fängt man an zu verlieren. Und dann kommt die Verzweiflung an sich selber, dann denkt man, ja, der Herrgott hat mich verlassen. Dann fängt man an, an den Teufel zu glauben, betet zu ihm, aber der hilft einem auch nicht.“<br />
Oliver Seemann, Psychiater und Arzt. Er kann Paco zwar nicht den Teufel austreiben, aber mit einer neuen Magnetfeldtherapie sein Gehirn stimulieren. Das Ziel: positive Anregung, um die Spielsucht-Symptome zu bekämpfen.</p>
<p>Dr. Oliver Seemann, Psychiater: „Dieses Magnetfeld erregt die Nervenzellen des Gehirns und führt zu einer Freisetzung von Glückshormonen, also Dopamin, in bestimmten Gehirnzentren, die dann die Stimmung verbessern und auch ein wohliges, harmonisches Gefühl vermitteln.“</p>
<p>Paco: „Also, ich muss zugeben, es ist okay. Ich entspanne &#8211; auf jeden Fall.“</p>
<p>Auch Teil der Therapie: Boxen. Paco soll lernen sich zu wehren.</p>
<p>Dr. Oliver Seemann, Sucht-Experte: „Beim Boxen lernt der Patient auch Durchsetzungsvermögen, Selbstvertrauen, er bekommt Anerkennung, kann mit seinen Ängsten und seiner Wut besser umgehen.“<br />
Links Paco, der Spieler, rechts, in der gelben Hose, der Psychiater. Und der weist den Zocker gnadenlos in seine Schranken. Was zählt sind die Treffer – mit Pokerface und einem guten Blatt kommt Paco hier nicht weiter.</p>
<p>Paco: „Ich habe keine Kraft mehr. Aber es tut gut. Das Gut tun kommt jetzt danach, so in einer halben Stunde, so eine Entspannung, und dann lächelt man.“</p>
<p>Pokern ohne Suchtgefahr – daran arbeitet der Berliner Psychologe Stefan Schüttler. Er hat den Club Bad Beat gegründet. Bad Beat – das steht für Rückschlag. Schüttler will den Reiz des Pokerns bewahren, ohne das Spiel gefährlich werden zu lassen.</p>
<p>Stefan Schüttler, Psychiater: „Der entscheidende Faktor auch danach süchtig zu werden, ist der Geldfaktor. Das heißt, wenn man um Geld spielt, fördert das massiv. Bei uns, bei Bad Beat Berlin, wird nicht um Geld gespielt, das kann ich tatsächlich kontrollieren. Da ist einfach klar: Geldeinsatz, darum geht es nicht.“</p>
<p>Bad Beat sitzt im Keller eines Berliner Hinterhofs. Alle wollen nur eines: entspannt Pokern. Banker treffen auf Auszubildende, Mathematiker auf Monteure. </p>
<p>Das Spiel ist kostenlos. Der Sieger erhält Ranglistenpunkte. Gewinner gibt es so trotzdem, aber kein Suchtpotential. Die Spieler finden: Auge in Auge ist besser als Online-Poker.</p>
<p>Pokerspieler: „Man sieht die Mimiken, man kann sich auf die Gegner einstellen, und das Bluffen kommt natürlich sehr viel besser rüber, zum Beispiel. Aber das Bluffen ist natürlich nicht alles.“<br />
Die Zocker-Mentalität ist hier eine ganz andere. </p>
<p>Zweiter Pokerspieler: „Ich habe ansonsten jetzt nicht den Drang, irgendwie jetzt um Geld zu spielen, deswegen bin ich gerne hier, weil es eben hier etwas anderes ist.“</p>
<p>Pokerspielerin: „Ich spiele nie um Geld.“ </p>
<p>Reporter: „Warum nicht?“</p>
<p>Pokerspielerin „Weil ich weiß, wie hart man dafür arbeiten muss.“</p>
<p>Bad Beat-Boss Stefan Schüttler hat heute abend Aufsicht. Er achtet darauf, wie die Spieler reagieren. Wer Zeichen von Sucht offenbart, dem bietet er Hilfe an.</p>
<p>Stefan Schüttler, Bad Beat: „Wenn ich den Eindruck hätte, dass jemand der Suchtgefahr unterliegt, dann kann es eher sein, dass er dem Alkohol frönt, als dem Pokerspiel. Das ist hier wesentlich gefährlicher, ansonsten, was ich machen würde, wäre, ich würde ihn beiseite nehmen, ich würde mit ihm sprechen.“</p>
<p>Und das ist in zwei Jahren Pokern bei Bad Beat Berlin, noch nie vorgekommen. Außer müden Augen am nächsten Morgen bleibt die Zockerei ohne Folgen&#8230; Für den Schwaben Richard R. dagegen ist klar: Für ihn gibt es keine Kompromisse. Es heißt: alles oder nichts.</p>
<p>Richard R.: „Mit der Spielsucht ist es genauso wie beim Alkoholismus. Wenn man das irgendwann zum Stillstand bringen möchte, dann gibt es nur die Möglichkeit, überhaupt nicht mehr zu spielen, oder wirklich exzessiv zu spielen.“</p>
<p>Online-Poker – eine neue Suchtgefahr – viele zerstören wegen weniger Mausklicks nicht nur Tische und Tastaturen, sondern gleich ihr ganzes Leben, wie auch Rudi auf Rudiswelt.net <a href="http://www.rudiswelt.net/online-casino/">http://www.rudiswelt.net/online-casino/</a> </p></blockquote>
<p> <strong style="display:none"></strong></p>
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		<title>Pokersucht</title>
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		<pubDate>Wed, 14 May 2008 08:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Poker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spielsucht]]></category>
		<category><![CDATA[pokersüchtig]]></category>
		<category><![CDATA[spielsüchtig]]></category>
		<category><![CDATA[sucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist Spielsucht ? Wir meinen, daß Spielsucht eine fortschreitende Krankheit ist, die niemals geheilt, aber zum Stillstand gebracht werden kann. Viele süchtige Spieler bezeichnen sich vor ihrem ersten Kontakt mit uns als ‘moralisch schwach’ oder ‘schlecht’. Das Konzept der Anonymen Spieler (GA) geht grundsätzlich davon aus, daß süchtige Spieler wirklich sehr krank sind. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was ist Spielsucht ?</strong> <em style="display:none"></em>  <u style="display:none"></u><br />
Wir meinen, daß Spielsucht eine fortschreitende Krankheit ist, die niemals geheilt, aber zum Stillstand gebracht werden kann. Viele süchtige Spieler bezeichnen sich vor ihrem ersten Kontakt mit uns als ‘moralisch schwach’ oder ‘schlecht’. </p>
<p>Das Konzept der Anonymen Spieler (GA) geht grundsätzlich davon aus, daß süchtige Spieler wirklich sehr krank sind. Sie können jedoch von dieser Krankheit genesen, wenn sie nach besten Kräften dem Genesungsprogramm folgen, daß sich bereits für Tausende von Männern und Frauen bewährt hat, die ebenfalls an dieser Sucht leiden.</p>
<p>Was sollte ein süchtiger Spieler als erstes tun, um mit dem Spielen aufzuhören ?<br />
Der süchtige Spieler muß bereit sein, sich der Tatsache zu stellen, daß er an einer fortschreitenden Krankheit leidet, und gleichzeitig den aufrichtigen Wunsch haben, mit dem Spielen aufzuhören. Unsere Erfahrung hat gezeigt, daß das Programm der Anonymen Spieler (GA) in diesem Falle funktioniert. Es wird jedoch keinen Erfolg haben, wenn der Spieler sich nicht in aller Ehrlichkeit mit den Tatsachen seiner Erkrankung auseinandersetzen will oder kann.</p>
<p><strong>Woran erkenne ich, daß ich ein süchtiger Spieler bin ?</strong><br />
Dieses Eingeständnis kann nur jeder für sich selbst treffen. Die meisten süchtigen Spieler wenden sich erst dann der Gemeinschaft der Anonymen Spieler (GA) zu, wenn sie bereit sind einzugestehen, daß das Glücksspiel sie besiegt hat. Bei den Anonymen Spielern (GA) wird derjenige als spielsüchtig bezeichnet, dem das Spielen ständig wachsende und anhaltende Probleme in seinem Leben bereitet. Einige von uns mußten erst furchtbare Erfahrungen machen, bevor sie innerlich bereit waren, Hilfe anzunehmen. Andere wiederum kamen durch einen langsamen und schleichenden Verfall dazu, sich ihre persönliche Niederlage einzugestehen. </p>
<p><strong>Wie kann man mit Hilfe aufhören zu spielen ?</strong> <u style="display:none"></u><br />
Wir schaffen es, indem wir einen fortwährenden Einstellungs- und Charakterwandel bei uns selbst einleiten, dem Genesungsprogramm der Anonymen Spieler (GA) (den Zwölf Schritten) vertrauen und diesen Grundsätzen im täglichen Leben nach besten Kräften folgen. Dabei gibt es keinerlei Abkürzungen, das Vertrauen und das Verständnis für diese Empfehlungen zu erlangen. Nur durch stetiges Bemühen können wir von dieser verwirrenden und heimtückischen Krankheit genesen. Ehrlichkeit, Offenheit und innere Bereitschaft sind der Schlüssel auf dem Weg zu unserer Genesung. </p>
<p><strong>Ist es wichtig zu wissen, warum wir gespielt haben?</strong> <u style="display:none"></u><br />
Möglicherweise. Viele von uns haben jedoch auch ohne Kenntnis der Gründe aufgehört zu spielen. </p>
<p><strong>Wovon ist die Persönlichkeit eines süchtigen Spielers geprägt ?</strong><br />
1. von der Unfähigkeit und der fehlenden Bereitschaft, die Wirklichkeit zu akzeptieren.<br />
Deshalb flieht der Spieler in die Traumwelt des Glücksspiels.</p>
<p>2. von emotionaler Unsicherheit<br />
Ein süchtiger Spieler fühlt sich nur wohl, wenn er spielen kann. Wir haben in der Gemeinschaft der Anonymen Spieler (GA) schon oftmals gehört: &#8220;Der einzige Platz, an dem ich mich sicher und geborgen fühlte, war der Spieltisch. Dort wurden keine großen Anforderungen an mich gestellt und ich fühlte mich wohl. Ich wußte schon seit längerem, daß das Spielen mich zerstört und dennoch hatte ich gleichzeitig dieses Gefühl des Aufgehobenseins&#8221;. </p>
<p>3. von Unreife Das starke Verlangen, alle guten Dinge, die das Leben zu bieten hat, ohne große Anstrengungen zu bekommen, ist bezeichnend für alle süchtigen Spieler. Viele unter uns erkennen auch die Tatsache an, daß sie einfach nicht bereit waren, erwachsen und innerlich reif zu werden. Im Unterbewußtsein war uns stets klar, daß wir durch das Spielen am Automaten oder am Spieltisch vermeiden wollten, Verantwortung für unser Leben zu übernehmen. Aufgrund unserer Neigung, aus der Verantwortung zu fliehen, wurde das Spielen schließlich zur Besessenheit. </p>
<p>Süchtige Spieler verspüren oftmals den starken Wunsch, &#8216;der Größte&#8217; zu sein und brauchen ein Gefühl der Allmacht und überlegenheit, um sich wohl zu fühlen. Sie sind bereit, alles dafür zu tun (oftmals auch unsoziale Dinge), um dieses Bild von sich selbst aufrechtzuerhalten. Es gibt noch eine These, für die einiges spricht: süchtige Spieler wollen (unbewußt) verlieren , um sich selbst zu bestrafen.</p>
<p><strong>Woraus besteht die Traumwelt des süchtigen Spielers ?</strong><br />
Der süchtige Spieler träumt gerne. Er verbringt eine Menge Zeit damit, sich vorzustellen, welch großartige und wunderbare Dinge er tun wird, sobald er einmal das ganz große Geld gemacht hat. Oftmals hält er sich für einen wahren Menschenfreund, bescheiden und charmant. Er träumt davon, wie er seine Angehörigen und Freunde mit neuen Autos, Pelzmänteln und anderem Luxus versorgt. Er stellt sich vor, welch reizvolles und angenehmes Leben er einmal mit all dem Geld führen wird, das ihm durch &#8216;sein Spielsystem&#8217; wie von selbst zufließen wird: eine eigene Dienerschaft, eine Villa, hübsche Kleider, nette Freunde, eine eigene Hochsee-Yacht und Weltreisen sind nur einige der wunderbaren Dinge, die nach seinem großen Spielgewinn (der immer unmittelbar bevorsteht) auf ihn warten. </p>
<p>Offenbar gibt es aber niemals einen Gewinn, der groß genug wäre, um auch nur seine kleinsten Träume zu verwirklichen. Gewinnt der süchtige Spieler, so spielt er in aller Regel weiter, um in seiner Phantasiewelt noch größere Träume zu entwerfen. Verliert er, so spielt er zunächst sorglos und unbekümmert, dann tollkühn und verzweifelt weiter, bis seine Traumwelt vor seinen eigenen Augen zusammenbricht und er im Elend versinkt. Traurig, aber wahr: er wir wiederkommen und weiterspielen; er wird immer weiter träumen und natürlich auch noch mehr leiden. Er ist fest davon überzeugt, daß seine großen Träume eines Tages Wirklichkeit werden. Er muß daran glauben, denn ohne seine Traumwelt wäre das Leben für ihn unerträglich. </p>
<p><strong>Ist Spielsucht nicht hauptsächlich ein finanzielles Problem?</strong><br />
Nein. Spielsucht scheint eher eine emotionale Erkrankung zu sein. Jeder süchtige Spieler schafft sich selbst geradezu Berge scheinbar unlösbarer Schwierigkeiten. Natürlich entstehen finanzielle Probleme. Es treten aber auch Konflikte in der Partnerschaft, am Arbeitsplatz oder mit dem Gesetz auf. Süchtige Spieler verlieren gute Freunde und werden oft von Angehörigen und Verwandten gemieden. Angesichts dieser Vielzahl wirklich ernsthafter Probleme scheint das finanzielle noch am einfachsten zu lösen zu sein. </p>
<p>Besucht ein süchtiger Spieler die Meetings der Anonymen Spieler (GA) regelmäßig und hört auf zu spielen, hat er gewöhnlich mehr Geld zur Verfügung als vorher. Er kann sich dadurch ganz allmählich von dem finanziellen Druck befreien, der durch das Ausleben seiner Spielsucht zuvor entstanden ist. Unsere Erfahrung hat gezeigt, daß der beste Weg zur finanziellen Erholung harte Arbeit und die Rückzahlung der Schulden in angemessenen Raten ist. Die Aufnahme von neuen Krediten oder Geld von Angehörigen und Freunden zu leihen, ist für unsere Genesung von Nachteil und sollte von vornherein vermieden werden.</p>
<p>Das schwierigste und zeitaufwendigste Problem, mit dem es der süchtige Spieler zu tun hat, ist der fortwährende Einstellungs- und Charakterwandel, den er bei sich selbst einleiten muß. Die meisten Anonymen Spieler (GA) sehen diese Aufgabe als ihre größte Herausforderung an und versuchen sich ihr auch für den Rest ihres Lebens zu stellen. </p>
<p>Warum kann ein süchtiger Spieler nicht aus eigener Willenskraft heraus aufhören zu spielen ?<br />
Wir meinen, daß die meisten Menschen, wenn sie ehrlich sind, ihren Mangel an Macht und Kontrolle eingestehen müssen, um bestimmte Probleme zu lösen. Viele süchtige Spieler spielen über lange Zeiträume gar nicht, bis sie unter bestimmten Voraussetzungen -in einem Augenblick der Unachtsamkeit- wieder anfangen wie besessen zu spielen, ohne auch nur im geringsten an die Folgen zu denken. Verlassen wir uns allein auf unsere Willenskraft, reicht schon ein gänzlich unbedeutender Anlaß, um zum Glücksspiel zurückzukehren. Unsere Erfahrung hat gezeigt, daß in Augenblicken, wo der Verstand aussetzt, weder Willenskraft noch Selbsterkenntnis weiterhelfen, sondern allein das Festhalten an bestimmten spirituellen Grundsätzen. Die meisten Anonymen Spieler (GA) wissen, daß ein Glaube an eine Macht -größer als sie selbst- notwendig ist, um auf Dauer mit dem Spielen aufzuhören. </p>
<p><strong>Kann ein süchtiger Spieler jemals wieder kontrolliert spielen? <strong style="display:none"></strong> </strong><br />
Nein. Für einen süchtigen Spieler hat der erste Spieleinsatz (die erste Wette) dieselben Folgen wie das erste Glas Alkohol für einen Alkoholiker. Früher oder später fällt er in das alte, selbstzerstörerische Suchtverhalten zurück.</p>
<p>Hat jemand erst einmal die unsichtbare Schwelle zum leichtsinnigen, unkontrollierten Spiel überschritten, scheint er die Kontrolle über das Glücksspiel auch zu einem späteren Zeitpunkt niemals wiederzuerlangen. Süchtige Spieler neigen dazu, sich nach einer längeren Periode der Spielabstinenz immer wieder einmal selbst zu testen: sie spielen Lotto bzw. Toto oder riskieren ein Los in der Tombola. Doch dies hat noch jedesmal katastrophale Folgen für ihr Spielverhalten gehabt, denn die alte Besessenheit kehrte unweigerlich zurück. Jeder Einsatz -wie geringfügig er auch sein mag- ist für sie ein Schritt zurück in die Sucht.</p>
<p>Nach unserer Erfahrung scheint es für den süchtigen Spieler nur zwei Alternativen zu geben: Entweder er spielt und nimmt damit einen weiteren, fortschreitenden Verfall in Kauf. Oder er hört auf zu spielen und bemüht sich, einen besseren Lebensweg einzuschlagen. </p>
<p>Bedeutet dies, daß ich nicht einmal an einer Lotterie, einer Game-Show oder Tombola teilnehmen darf ?<br />
Genau das. Irgendwo muß eine Grenze gezogen werden. Anonyme Spieler (GA) haben genug Erfahrungen damit gemacht, daß der erste Spieleinsatz (die erste Wette) genau jene waren, die sie besser unterlassen hätten, selbst wenn es dabei nur um eine Tasse Kaffee ging.</p>
<p><strong>Ich bin Quartalsspieler. &#8211; Brauche ich die Hilfe der Anonymen Spieler (GA) ?</strong><br />
Ja. Süchtige Spieler, die nur zeitweise, aber dafür in regelmäßigen Abständen spielen, haben die Erfahrung gemacht, daß sie während der Zeit zwischen den Spielphasen meist nicht sinnvoll und produktiv denken konnten. Diese Zeiten waren gekennzeichnet von innerer Anspannung, Nervosität, überempfindlichkeit, Unausgeglichenheit, Unentschlossenheit und dem Auseinanderbrechen persönlicher Beziehungen. Die betroffenen Spieler haben im Programm der Anonymen Spieler (GA) oftmals eine Antwort gefunden, ihre Charakterfehler und Mängel zu beheben, und haben es damit zu einer neuen Richtschnur in ihrem Leben werden lassen. </p>
<p><strong>Was verstehen die Anonymen Spieler (GA) unter &#8216;Spielen&#8217;? </strong><br />
Wir definieren ‘Spielen’ wie folgt:<br />
Jeder Spiel- oder Wetteinsatz, sei er für uns selbst oder andere getätigt, dessen Ergebnis offen ist und vom Zufall oder der Geschicklichkeit abhängt, ist ein Glücksspiel, unabhängig davon, ob es dabei um Geld geht oder nicht und wie geringfügig und unbedeutend er uns auf den ersten Blick auch erscheinen mag. <a href="http://www.bestespielencasino.com">online casino</a></p>
<p>Quelle: anonyme-spieler.org</p>
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